Kritik zu Athena: Netflix zündet das Pulverfass Paris

Da muss sich der Deutsche Fußballbund in dieser Saison wohl keine Sorgen mehr machen. Schließlich wirkt es fast so, als wäre der weltweite Jahresvorrat von Bengalos allein bei den Dreharbeiten zu „Athens“to be painted. Director Romain Gavras (“Die Welt gehört dir“) power in seinem hochexplosiven netflix-Original genau da weiter, wo sein Co-Drehbuchutor Ladj Ly vor drei Jahren in dem als Bester internationaler Film oscarnomierten „Die Wütenden – Les Miserables“ aufgehort hat. Went es damals noch darum, dass eine Gruppe korrupter Cops in einen Häuserblock in einem Pariser Problemvorort eindringt, um dort ein kompromittierendes Video ihrer Machenschaften sicherzustellen, ist es dafür in dem französischen action-Drama

Die Aufnahmen von bislang nicht identifizierten Polizisten, die einen 13-jährigen Jungen mit Migrationshintergrund brutal zu Tode prügeln, sind bereits an die Öffentlichkeit gerat – und dertitelgegebende Hochhausblock athena, in welchem ​​der Tote aufwuchs, wurde von den dort lebenden Teenager*innen in der Folge zu einer Festung gegen die Polizei umgerüstet.


Es gibt in „Athena“ kaum eine Sekunde, in der keine Pyrotechnik durchs Bild fliegt.

Dabei Macht neben der rebellierenden Jugend auch Director Romain Gavras direkt zu Beginn klar, dass es in den folgenden eineinhalb Stunden ganz geweltig bangen wird: In einer circa zehnminütigen Plansequenz ohne Schnitt, bei der man dies sener s mehren als zum Teufel die das bloß hinbekommen , plündern die Athena-Teenies erst eine Polizeistation, rasen dann auf der Flucht durch die halbe Stadt und erreichen schließlich ihren zur Verteidigungsanlage ausgebauten Wohnblock Hunderuften dem beremmitste unnachgiebig mit Pyrotechnik beschießen.

“Athena” is shown in the disc from 0 to 300 – und hält das Höllentempo then auch eine ganze Zeit long to: The first Drittel von “Athena” is a unique Adrenalinrausch! Angesichts der vertrackten Architektur, der Knallgeräusche aus allen Richtungen sowie des überall wabernden Rauchs verliert man zwar schnell die Übersicht, aber die allgemeine Desorientierung verstärkt nur noch das Gefühl, mitten drinzusteckenchen wassse in de lichemgerurchen in eintlicheeingerßurchen Aufüchner. Während die völlig überforderten Verteidiger mit ihren Pyro-Geschossen und Schlagstöcken immer dorthin run, wo gerade ein Cop gesichtet wird, rücken die nicht weniger überforderten Sicherheitskräfte wie die Römer- in „Asteration de Römer“- in „Asteration desirix“.


Zwischen Abdel (on the left: Dali Benssalah) and Karim (Sami Slimane) herrscht ein Brüderkonflikt, der sich auch in einer Griechischen Tragödie gut machen würde…

Inmitten des Chaos erzählt Romain Gavras eine rudimentäre Geschichte, die aber trotzdem die Dimensionen einer Griechischen Tragödie annimmt: Der im Video getötete Junge ist der jüngste von vier Brüdern – und während der drittälteste Bruder Karimteste (Sami Slimane) voller unstillbarer Wut den Aufstand anführt, ist der Zweitälteste Bruder Abdel (Dali Bensalah) ein Polizist und highdekorierter Kriegsveteran, der schließlich von den Pariser Behörden gezielt eingesetzt wird, um die Situation mais ni irgendwie zu deeskalieren. Der älteste Bruder Moktar (Ouassini Embarek) wiederum is not interested in the conflict at all, unless it is necessary to bring Drogen und Waffen to safety, bevor die Polizei den Komplex endgültig stürmt.

In dieser Geschwisterkonstellation sind die existentenzialistisches Konfrontationen natürlich vorprogrammiert – aber das große Pathos bleibt trotzdem aus, weil sich so manch extremer Persönlichkeitswechsel selbst in dieser Extremsituation nicht wirklich glaub. Hingegen sehr gut gelingt es Romain Gavras, das in Frankreich und speziell Paris bis ganz obenhin gefüllte (Pulver-)Fass hochgehen zu lassen, ohne seine atemlose Highspeed-Hatz für explizit politische Einschübe abzubremsen. Auch deshalb ist es extreme damage, that the film nicht fünf Minuten früher endet – zum Schluss wird nämlich ni aufgeklärt, was es mit dem everything ursprünglich auslösenden Gewaltvideo wirklich auf sich hat. There is an exciting Ambivalenz vollkommen unnötigerweise auf der Zielgeraden aus dem Film lifted.

Fazit: Gerade die erste Hälfte von “Athena” gehört mit zum technical beeindruckendsten und rundherum atemberaubendsten, was man in den letzten Jahren im Action-Genre gesehen hat. Erzählerisch hapert es hingegen – und die letzten some Minuten sind sogar komplett kontraproduktiv.

Wir haben „Athena“ im Rahmen des Film Festivals in Venice, wo er as Teil des offiziellen Wettbewerbs seine Weltpremiere gefeiert hat.

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