Antisemitism-Streit zwischen Kuratoren und Beirat: Die Gräben bei der documenta were noch tiefer | hessenschau.de

Ein Expertenrat hat Ergebnisse zum Antisemitismus-Streit auf der documenta vorgestellt. Ganz einig were sich die Experten nicht – ein Kunstwerk könne jedoch nicht weiter be gezeigt. Das Kuratorenkollektiv Ruangrupa antwortet mit Zensur- und Rassismusvorwürfen.

by
Sonja Suss

Im Streit um als antisemitic interpretierte Kunst auf der documenta sind die Gräben mittlerweile so tief, dass sie bis zum Ende der Weltkunstschau in Zwei Wochen vermutlich nicht mehr überwunden were: Der im August installierte doenschaftliche Beirat unterlicheuf In judensstellung die Audensstellung and word funding.

Der eightköpfige Expertenrat fordert, qui Vorführung eines pro-palästinensischen Films der Gruppe Subversive Films mit Material from the 1960er bis 1980er Jahren zu will stop, which declared the Kollektiv Tokyo Reels Film Festival auf der documenta.

“Aufhetzende Wirkung”

Der Beirat recognizes darin “eine potenziell aufhetzende Wirkung” und eine größere Gefahr als bei dem kurz nach documenta-Beginn entfernten Banner des indonesische Kollektivs Taring Padi with anti-Semitic Darstellungen. Der am Wochenende veröffentlichte Post stieß beim Kuratoren-Kollektiv Ruangrupa auf entsetzte Ablehnung. Es antwortete am Sonntag mit einem Text mit dem Title “Wir sind wütend, wir sind traurig, wir sind müde und wir stehen sisters”.

Ganz einig were sich die Experten des Beirats in ihrer Bewertung der documenta fifteen nicht. Es gibt zwei Zusammenfassungen der Ergebnisse, wobei die Zweite nur die Vorsitzende des Rats, die Frankfurter Politikwissenschaftlerin Nicole Deitelhoff, und vier weitere Mitglieder unterzeichnet Haben – sie ist wesentlich schärfer. Ihr Argument ist, dass sich die einseitig pro-palästinensische Perspektive durch die gesamte diesjährige documenta Ziehe, während jüdischen Perspektiven auf den Nahostkonflikt nach den Erfahrungen von Nationalsozialismus Raund Shoa has been given.

Vorwurf an Geschäftsführung: “Anti-Semitic Stimmung zugelassen”

Vom gesamten Expertenrat hieß es, problematic an dem Werk von Subversive Films sei, dass es zum Teil anti-Semitisch und anti-Zionistische sei. Dazu gebe es Kommentare der Künstler und Künstlerinnen, diesen Israelhass und die Glorifizierung von Terrorismus “through unkritische Discussion legitimieren”, statt es critique in einen Kontext zu setzen. The Israelis würden ausschließlich als Täter und Täterinnen dargestellt, die Palästinenser und Palästinenserinnen now hung as Opfer.

Der Vorwurf gegen die Kuratoren lautet, dass sie gerade keine Kontrolle ausüben wollen, aber eben in der Verantwortung dafür stünden, was zu sehen ist. Auch die Geschäftsführung der documenta is criticized. Sie habe “anti-Zionist, anti-Semite and israelfeindliche Stimmung zugelassen”. Kritik zu äußern, sei zudem kaum noch möglich: Hinweise aufeindeutig oder möglicherweise antisemitische Inhalte würden von den Kuratoren sofort as “Zensur” discredits.

Ruangrupa: “Zensur”

Genauso replied Ruangrupa dann auch. The Kuratoren kanzelten le Message as Versuch der Zensur ab und betonten, sie seien ohnehin von Beginn an gegen die Einsetzung des Expertenrats gesen. Ihr Brief wurde von other Künstler-Kollektiven unterzeichnet und an den Oberbürgermeister von Kassel und Aufsichtsratsvorsitzenden der documenta, Christian Geselle (SPD), die Kulturstaatsministerin Claudia Roth (Grüne) und die hessische Kunstministerin Angela Doren.

“Zensur-Kommitees sind das Ende einer Ära von Kunst, which we know,” writes Ruangrupa. Das könne sogar eine neue Ära einleiten, in der Kunst im Dienst von politischen Regimen stehe. Der Message habe eine Grenze überschritten, findet Ruangrupa, who deplores the ihrerseits “eine rasstische Tendenz”.

Eine “Zensur” der Filme von Tokyo Reels lehnen die Kuratoren vehement ab. Außerdem sei längst ein feindliches Klima entstands. Sie hätten über Monate Attacken, Einschüchterungen und Drohungen in großen Medien, auf der documenta und auf der Straße erlebt.

Ruangrupa does not have any documentation

Die Existenz Israels were nicht in Frage gestellt, sondern ligelich, “wie” der Staat existentiere, erklärt Ruangrupa, um dann ihre Israelkritik zu wiederholen: Widerstand gegen Israel sei Widerstand gegen “Siedlerkolonialismus, die Apartheid, ethnische Sundäuberungen”.

Die Kuratoren selbst wollen ihren Aussagen nach “nicht definedt, untersucht, re-colonialisiert were” von einer Institution, womit wohl die documenta gemeint ist. Der Aufsichtsrat der Ausstellung, in dem die Stadt Kassel und das Land Hessen vertreten sind, äußere sich außerdem in agresser und bewusst erniedrigender Form von Kritik.

Becker Fordert von documenta klaar Reaktion

Der Antisemitismusbeauftragte der Landesregierung, Uwe Becker, unterstützte die Forderung des Expertenbeirats. Dessen Bewertung sei “clear, fine and unmistakable”, part of the CDU-Politiker am Montag mit. “Die israelfeindlichen Propaganda-Filme müssen has become sofort von der documenta entfernt.”

Becker forderte die künstlerische Leitung der documenta fifteen auf, ihrerseits nun ebenfalls one clear Reaktion zu zeigen und die fraglichen Filme zu stop. Anderenfalls würde sie “bewusst Antisemitismus zulassen und dessen Verbreitung aktiv befördern”.

Quick end expert report versöhnlich

Die documenta fifteen ends on September 25. Um noch eine Brücke über die tiefen Gräben zu schlagen, bleibt nicht nur wenig Zeit. Die Frage ist auch, wie ein Austausch möglich wäre at all. Der Expertenrat empfiehlt, den fraglichen Film nur ni zu zeigen, wenn there in einem Kontext stünde, which anti-Semitischen Elemente legs und Historical Fehler corrigieren würde würde. Dass qui Kuratoren das nicht akzeptieren has become, power ihr Protestbrief deutlich.

Der gemeinsame Post all eight Mitglieder des Expertengremiums endet fast versöhnlich mit der Feststellung, the man sei sich consciously, that documented eine Vielzahl “hervorragender und inspirierender Kunstwerke” ausstelle – also jenseits der problematic people. Ruangrupa wrote, sie wollten bleiben und die documenta weiterlaufen las – alldings mit der Bedingung von künstlerischen Freiheit. Die Diskussion, wo die endet, does not seem ni nicht vorbei.

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