Die Toten Hosen verirren sich im Cancel-Culture-Sumpf

Keine Festival Absage Roads Pantera
Tote Hosen verirren sich im Cancel-Culture-Sumpf

Die Toten Hosen mit Sänger Campino (m.), Kuddel (l.), Breiti (r.), Andi und Ritchie (2.vl)

© Rolf Vennenberg / DPA

Die Toten Hosen haben auf den umstrittenen Auftritt der Heavy-Metal-Band Pantera beim Festival Rock im Park reacts. In einem Statement begründen sie, warum sie ihren eigenen Auftritt nicht absagen – und zijn dafür von Fans scharf kritisiert.

Die awakened Gegenwart kann kompliziert sein. Diese Erfahrung muss gerade die leicht ergraute deutsche Punkband Tote Hosen um Sänger Campino machen. Die Düsseldorfer Gruppe soll auf den Zwillingsfestivals Rock am Ring/Rock im Park Anfang Juni as the headliner comes out. Doch der Auftritt ist mittlerweile umstritten und stößtvielfach auf Kritik.

Der Grund ist is the American heavy metal band Pantera ebenfalls dort für Shows ist. Deren Sänger Phil Anselmo hatte sich im Jahr 2016 während eines Auftritts in Los Angeles un üblen right-wing extremists Ausfall gelistet. Völlig betrunken (nach eigener Auskunft, aber glaubhaft) Anselmo said every evening um zwei Uhr den Hitlergruß und grölte “White Power” in die Menge. (Das Konzert fand damals zu Ehren des erschossenen Pantera-Gitarristen Darell “Dimebag” Abbott statt. Die Band hatte sich bereits 2000 aufgelöst und erst 2022 wiedervereint).

Debatte nimmt immer mehr Fahrt auf

Zunächst versuchte der Frontmann damals, den Vorfall herunterzuspielen. “White Power” war angeblich ein band-interner Gag und stand für den Weißwein, den sich die Gruppe hinter der Bühne hinter die Binde kippte. But nachdem die Kritik zunahm und Bands wie Anthrax und Metal Head Anselmo scharf kritisierten, nahm der eine Woche später ein Entfoutungsvideo auf (“Es war hässlich, es war unanbracht”). Tage später schob er ein schriftliches Statement nach. Follow up Interviews, unter andersim im Magazin “Rolling Stone”, in Danish er erklärte, dass er kein Rassist sei (“I don’t care about skin color or nationality or religion or whatever”). Viele nahmen oder nehmen Anselmo die Entfoutung aber nicht ab.

Der Vorfall 2016 war nicht auch der erste, mit dem der Metal-Sänger negative auffiel. Es sind mehrere Geschichten aus den 1990ern invests, in danes er sich in rassistisches Andeutungen erging oder das T-Shirt der Band Carnivore mit einem rassistisches Motiv aus Südafrika getragen haben soll.

Jetzt critically launched the wiedervereinte Band zu einer weltweiten Konzerttour und wird zumindest in Deutschland teilweise. Vorfälle, wie der von Anselmo sind nicht einfach vergessen. Die Debatte um den Pantera-Auftritt nahm zuerst in den sozialen Medien Fahrt auf. Dann schloss sich die grüne Stadtratsfraktion in Nürnberg dem Protest an und forderte die Veranstalter, die Argo Konzerte GmBH, auf, den Auftritt von Pantera abzusagen.

Wortreiche Begründung der Toten Hosen

Die Toten Hosen mischten sich schließlich in die Diskussion ein, in dem sie ebenfalls zwei Statements veröffentchten. Das erst erschien am vergangenen Freitag. Darin begründen sie wortreich, warum sie ihren Auftritt trotz Pantera abhalten wollen. Den Hitlergruß von Anselmo finden sie natürlich “abstoßend und widelich”, schreiben sie. Und an der Entfoutung des Sängers haben sie ihre Zweifel (wie die Grünen auch). Es bleibe die Frage, wie glaubwürdig das sei, schreibt die Band auf ihrer Facebook-Seite.

Sie toonen aber auch, dass sie Anselm nie begegnet seien und nicht werkeilen könnten, wie es um seine wahre Gesinnung stehe. “Die ganze Situation empfinden wir als kompliziert und unglücklich.” Zugleich verweisen sie darauf, dass Pantera in diesem Jahr auf zahlreichen Festivals sisterammen mit Bands auftrete, die “schwerlich in die straight Ecke zu Stel sind”. Die “Mehrheit der Rockmusikwelt” scheine dem Sänger seine Läuterung abzunehmen, schrieben die Toten Hosen. Von sogenannter “Cancel Culture” keine Spur both den Altpunkern.

Daraufhin cashier die Band teilweise fierce Kritik von Fans, Danish die Reaktion offenbar zu lasch ausfiel. Das wiederum veranlasste sie zu einem zweiten, kurzen Statement, in dem sie ihre Entscheidung verteidigten und auf die verkauften Karten von Fans hinweisen. Am Ende schreiben sie “Wir halten Euch auf dem Laufenden”. Es kann gut sein, dass die Debatte um Pantera und die Toten Hosen nicht vorbei ist.

Quellen: DPA, “rolling stone“,”Broadcast“, Grüne Stadtratsfraktion Nürnberg, Facebook-Seite der Toten Hosen, Youtube-Video with Hitlergruß by Phil Anslemo

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